HANNES MUIK
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1070Wien
Liedtexte
Gedanken
Wenn a Tram si schleicht
2006©hannesmuik

Des Leben is no neich
Und du g’spierst di’ und schreist
Wüst die Wölt glei umarmen,
wei Du die so gfreist.
No goa nix verplant
Kane Schuiden zum zahl’n
Nur des ane bleibt a Dir net erspoart:

Wenn a Tram si schleicht,
föht da Wöt jedes G’füh
Wenn a Tram sie schleicht,
Bist allan
Kane Vogerln die zwitschern,
Ka Bliaml des bliaht
Kane Bienan die summan,
Und ka Wind der sie riaht.
Wenn a Tram si schleicht
Is ganz stü

Die Summer vergeh’n/Die Johr’geh’n vorbei
Und du wast jetzt wie’s geht
Worst oben und unten
Und vom miad sein ka Red
Host alles schen plant,
und es geht sie ois aus
Nur des ane haut die immer no ’zamm:

Wenn a Tram si schleicht,
föht da Wöt jedes G’füh
Wenn a Tram sie schleicht,
Hüft da nix (Is ois aus)
Kane Vogerln die zwitschern,
Ka Bliaml des bliaht
Kane Bienan die summan,
Und ka Wind der sie riaht.
Wenn a Tram si schleicht
Bist allan

Es is wia a Fluch da kannst machen was d’wüst,
Ob deppert, ob g’scheit
Ob arm oder reich
Bei uns und woanders,
es is überall gleich

Wenn a Tram si schleicht,
Fühlst’ die immer allan,
Wenn a Tram sie schleicht,
fühlst die leer
Wia a Vogerl , des aus’m Nest foit
Wia a Bliaml des welkt
Wia a Bienan de obstiazt
Weil’s da Wind scho z’lang quöt
Wenn a Tram si schleicht
Is’ vorbei

Wenn a Tram si schleicht,
Kannst nur sitzen und woaten-
Und tramen,
dass boid ois hölla wird.

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© Hannes Muik
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